Projekte
Vorsorgemappe Der Stadtseniorenrat hat eine Vorsorgemappe, bestehend aus 30 DIN A 4-Seiten, erarbeitet. In diese Mappe können ältere Menschen wichtige Daten zu ihrer Person, ihrer Wohnung, Arzt, Versicherungen, Bestattungswünschen etc. eintragen. Für den Anhang hat der Arbeitskreis “Vorsorge treffen” Formulare für Vorsorgende Verfügungen samt Erläuterungen eingefügt. Die Patientenverfügung – der Vordruck stammt vom Bundesjustizministerium – entspricht auch in älteren Ausgaben der Vorsorgemappe den Anforderungen des BGH vom 06.07.2016 – XII ZB 61/16. Die Vorsorgemappe kann hier geöffnet oder heruntergeladen werden.  Die Vorsorgemappe zum Ausfüllen am PC gibt es hier
                                           Notfallkarte Der Stadtseniorenrat hat eine Notfallkarte entwickelt, die er auf der Messe-aktiv50plus am 21.März 2014 erstmals ausgegeben hat. Ab sofort sind die Notfallkarten im Rathaus Biberach an der Bürgerinformation kostenlos erhältlich. In diese stabilen Karten im Scheckkartenformat können Daten eingetragen werden, die im Notfall wichtig, evtl. sogar lebenswichtig sein können. Neben den Personalien sind folgende Angaben möglich: Wer soll im Notfall benachrichtigt werden? Liegt eine chronische Krankheit vor? Gibt es Besonderheiten, die zu beachten sind, z. B. Dialyse, Herzschrittmacher, nächtliche Sauerstoffgabe etc. Welche lebensnotwendigen Medikamente benötigt der Karteninhaber? Liegen Allergien vor? Name und Telefonnummer vom Hausarzt vervollständigen die Angaben. Der Stadtseniorenrat empfiehlt, die Karte stets in der Brieftasche oder im Geldbeutel bei sich zu tragen. Sie stellt eine wichtige Ergänzung zur Vorsorgemappe dar, die der Stadtseniorenrat vor zwei Jahren entwickelt hat und von der inzwischen 17.000 Exemplare im Landkreis in Umlauf sind. Auch die Vorsorgemappe kann im Rathaus Biberach für 1 € pro Exemplar erworben werden.
Altersleitbild der Stadt Biberach: Als eine der wenigen deutschen Städte verfügt die Stadt Biberach über ein Altersleitbild, das die Ziele der Biberacher Seniorenpolitik vorstellt. An diesen Zielsetzungen wird kontinuierlich gearbeitet. Der Flyer kann hier heruntergeladen werden. Bestandsaufnahme der Biberacher Angebote für Senioren Kurzbeschreibungen der Pflegeheime in Biberach und der näheren Umgebung: Die Kurzbeschreibungen werden vom Stadtseniorenrat Biberach e.V. nach den Angaben der Pflegeheime zusammengestellt und alle zwei Jahre aktualisiert. Sie sind untereinander vergleichbar und werden durch die Checkliste ergänzt. Die Kurzbeschreibungen stellen eine Hilfestellung für Senioren und ihre Angehörige dar, um ein für sie individuell passendes Heim in Biberach oder der näheren Umgebung zu finden. Kurzbeschreibungen liegen vor von den Pflegeheimen in Biberach, Mittelbiberach, Warthausen, Eberhardzell und Schemmerhofen. Bürgerheim Jordanbad Haus am Gigelberg Schlosspark Warthausen St. Klara Schemmerhofen Josefspark Eberhardzell Wohnpark am Rotbach, Mittelbiberach Checkliste für Pflegeheime in Biberach und der näheren Umgebung
Alterssimulation Der Stadtseniorenrat führt zusammen mit dem Seniorenbüro Altersschulungen durch mit dem Ziel, die verschiedensten Institutionen für die Situation  und die Bedürfnisse der älteren Menschen zu sensibilisieren. Dafür  wird  ein Alterssimulationsanzug, aber auch Rollatoren, Rollstühle und  andere  Hilfsmittel eingesetzt, mit deren Hilfe verschiedene lterserkrankungen simuliert werden können.  In den letzten zwei Jahren wurden über 150 Personen  geschult, vorwiegend aus der Stadtverwaltung, aber auch Personal aus  Pflegeheimen,  Wohnberatung, Busfahrer und Polizisten.
Notfallbogen für Menschen mit Demenz, Behinderung oder psychischer Belastung Das Datenblatt, das in die Rotkreuzdose eingelegt wird, ist für Menschen mit Demenz, Behinderung oder psychischer Belastung oft nicht ausreichend. Für diese Personengruppe hat Michael Wissussek, Vorsitzender des Kreisseniorenrats Biberach, in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt Biberach einen speziellen Notfallbogen entwickelt. Sie finden den Notfallbogen hier.
Rotkreuzdose Der Stadtseniorenrat Biberach hat die Idee einer Notfalldose aufgegriffen, in der relevante Daten der Hausbewohner aufbewahrt werden. Im Notfall können Rettungskräfte ohne Zeitverlust auf diese Daten zugreifen. Die Idee stammt aus England, wo bereits 5 Mio. Haushalte mit einer Rettungsdose ausgestattet sind. Eine geniale Idee, die Rettungsdose mit dem ausgefüllten Datenblatt  im Kühlschrank zu verwahren: Dieser ist in jedem Haushalt vorhanden und leicht zu finden. Aufkleber an der Innenseite der Wohnungstür und am Kühlschrank selbst erleichtern das Auffinden. Das Deutsche Rote Kreuz Biberach ist sofort in das Projekt eingestiegen und übernimmt die kreisweite Verteilung der „Rotkreuzdose“, wie die Dose im Landkreis Biberach heißt. Die Dosen werden zum Selbstkostenpreis von 2,50 € im Biberacher Rathaus und im Ochsenhauser Hof ausgegeben. Weitere Infos unter http://drk-bc.de/aktuelles/rotkreuzdose.html